Am Samstag den 31. Mai 2025 geht die Fahrt von Luxemburg weiter in die Normandie.
Der erste Stop war in der kleinen Ortschaft Gisors, historische Hauptstadt der Landschaft Vexin in der Normandie.
Dort besichtigte ich die Burg Gisors , die ab 1097 im
Auftrage des Königs von England Wilhelm II., Sohn von Wilhelm dem
Eroberer,
errichtet
und später im 12. Jahrhundert durch Heinrich II. erweitert wurde.
Die
Burg,
die während des Hundertjährigen Kriegs eine bewegte Vergangenheit
durchlief, wird von einer imposanten Festungsmauer flankiert,
in
deren Mitte eine feudale Motte mit einem achteckigen Bergfried
steht.
Ein schöner Garten am Fuß der Motte sowie ein schönes Panorama vom Bergfried aus auf die Stadt und das Epte-Tal runden den Besuch der Stätte ab.
In der Ortschaft besuchte ich noch die Kirche
Saint-Gervais-et-Saint-Protais aus dem 12. bis 14. Jahrhundert,
die besonders besticht mit ihrer Renaissancefassade, ihrem Schiff im gotischen Flamboyantstil und ihrem Chor im gotischen Rayonnantstil.
Nun kam ich zur Kirche Saint-Gervais-et-Saint-Protais aus dem 12. bis 14. Jahrhundert.
Nach besichtigung der Kirche fuhr ich noch ca. 36 Kilometer bis zur Ortschaft Les Andelys.
Nun kam ich nach Les Andelys und parkte oben am Château Gaillard , die Burg von Richard Löwenherz.
Der Wettstreit
zwischen Richard Löwenherz (1157-1199), dem berühmten
König von England und Herzog der Normandie, und dem
französischen König Philipp August II. (1165-1223)
veranlasste Ersteren zum Bau einer
Verteidigungsanlage. Das Schloss Gaillard in Les Andelys diente
zur Überwachung der Seine
und zum Schutz der
Stadt Rouen vor den Ansprüchen des französischen
Königs.
Denn: Zu Zeiten Richard Löwenherz‘
gehörte die Normandie nicht zu Frankreich, sondern war ein
eigenständiges Herzogtum.
Das Château Gaillard wurde von 1196
bis 1198 in nur zwei Jahren gebaut! Nach dem Tod von Richard
Löwenherz nimmt der französische König Château Gaillard im Jahr
1204 ein.
Die Normandie wird ein Teil
Frankreichs. Heute steht die malerische Burgruine auf den
Anhöhen der Seine und bietet einen weiten Blick auf die Seine
und Les Andelys.
Das beste am Château Gaillard war aber der Ausblick auf Les Andelys und die Seine.
Im Anschluss bin ich noch in die Ortschaft Les Andelys gelaufen.
Les Andelys bietet ein malerisches Seineufer mit schönen normannischen Häusern.
Am Ende des heutigen Tages geht es noch bis zu meiner Unterkunft für die nächsten 2 Nächte , das Auberge Les Canisses.
Das Zimmer hatte einen schönen Blick auf die malerisch schöne Seine.