Die Thomaskirche und in der Nähe befindet sich das alte Bach-Denkmal.

Dieses erste Denkmal für Johann Sebastian Bach wurde 1843 von Felix Mendelssohn Bartholdy gestiftet.


Thomaskirche Leipzig        Altes Bach-Denkmal  Leipzig


An der Thomaskirche ist auch noch das Bach-Museum , das ich nun besichtigte.

Es handelt über das Leben von Johann Sebastian Bach und ist sehr interessant.



Johann Sebastian Bach (* 21. März 1685  in Eisenach , Sachsen-Eisenach ;  † 28. July 1750 in Leipzig , Kurfüstentum Sachsen ) war ein deutscher Komponist , Violinist , Organist und Cembalist des Barock.  

In seiner Hauptschaffensperiode war er Thomaskantor und Musikdirektor zu Leipzig. Er ist der prominenteste Vertreter der Musikerfamilie Bach   und gilt heute als einer der bekanntesten, fruchtbarsten und bedeutendsten Musiker.

Zu seinen bekanntesten Werken gehören Toccata und Fuge d-Moll , Das Wohltemperierte Klavier , die Brandenburgischen Konzerte , viele Kirchenkantaten , die Matthäus-Passion , das Weihnachtsoratorium ,

die H-Moll-Messe und Die Kunst der Fuge. 

Seine Werke beeinflussten spätere Komponistengenerationen und inspirierten musikschaffende Künstler zu zahllosen Bearbeitungen.

Johann Sebastian Bach hatte insgesamt 20 Kinder (neun Töchter und elf Söhne), sieben aus seiner ersten und 13 aus der zweiten Ehe, von denen allerdings die meisten schon im Kindesalter starben.

Vier seiner Söhne, die sogenannten Bachsöhne ,  wurden ebenfalls bedeutende Musiker und Komponisten.


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Bach-Museum Leipzig           Bach-Museum Leipzig


Nun kam ich zum Neuen Rathaus.

Das Neue Rathaus gilt als einer der bedeutendsten deutschen Rathausbauten der Jahrhundertwende.

Bevor das Gebäude gebaut werden konnte, musste aber ein anderes abgerissen werden: die Pleißenburg.

Übrig blieb nur der Turmstumpf, den man in den Neubau integriert hat. Eröffnet wurde das Rathaus 1905.

Und weil es schon im Jahr seiner Eröffnung zu klein geworden war für die rasant wachsende Stadt,

entstand gleich daneben das Stadthaus mit weiteren Amtsstuben.

Die Verbindungsbrücke zwischen den Gebäuden ist die “Beamtenlaufbahn“

Das Neue Rathaus werde ich an einem anderen Tag noch genauer besichtigen.

Das Neue Rathaus  Leipzig


Am neuen Rathaus von Leipzig soll sich die Letzte Gaslampe Leipzigs befinden.

Im Untergeschoss vom Neuen Rathaus befindet sich der Ratskeller Leipzig.

Ein sehr gutes Restaurant mit einer schönen Atmosphäre und einer unglaublich guten Küche.


Neue Rathaus  von Leipzig mit dem Ratskeller           Letzte Gaslampe Leipzigs

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Durch die Passage Petersbogen geht es bis zum Klingerhaus



Das elegante Eckgebäude gehört wohl zu den schönsten der

Leipziger Innenstadt.

Typisch für seine Entstehungszeit ist der historisierende

Fassadenschmuck im Stil der Neorenaissance.

Geplant wurde es 1887 vom damals gefragten Architekten

Arwed Rossbach,

Bauherr war der Seifen- und Parfümeriefabrikant

Heinrich Louis Klinger.

Sein Sohn Max Klinger sollte später ein berühmter Maler

und Bildhauer werden.

Obwohl das Haus im Zweiten Weltkrieg kaum beschädigt wurde,

hat man es ab 1994 komplett entkernt

und die Fassade aufwändig saniert.

Klingerhaus  Leipzig


An der Moritzbastei vorbei geht es nun zum Panoramatower.



Im 16. Jahrhundert gab es hier eine mächtige Bastion, die man aus den Steinen abgebrochener

Klöster errichtet hatte. Darunter befanden sich unterirdische Gewölbe,

die sogenannten Kasematten. Die Bastion ist längst Geschichte,

aber die Gewölbe existieren noch.

Nach Ende des Zweiten Weltkriegs hatte man sie mit Schutt verfüllt, über dem Gemäuer befand

sich eine dicke Erdschicht. Erst Anfang der 70er Jahre begannen Studenten der Universität

das Labyrinth freizulegen. Insgesamt 30.000 Studenten haben hier fünf Jahre lang unentgeltlich geschuftet,

um aus den historischen Gewölben Europas größten Studentenklub zu machen: 

Die Moritzbastei.




Seit vier Jahrzehnten ist das Hochhaus mit seinen 142,5 Metern

das höchstes Bürogebäude und ein Wahrzeichen der Stadt Leipzig.

Das im Jahr 1972 als Sektionsgebäude der Universität errichtete Hochhaus,

wurde nach den Entwürfen des Architekten Herrmann Henselmann gebaut,

der unter anderem auch als Architekt des Berliner Fernsehturms internationale Beachtung fand.

In Form eines aufgeschlagenen Buches wurde das weithin sichtbare Gebäude

auch bald im Volksmund als „Weisheitszahn“, „Uniriese“ oder auch „Steiler Zahn“ benannt.




Vom Panoramatower hatte man eine sehr schöne Aussicht auf die Stadt Leipzig und Umgebung.

Panoramatower  Leipzig

Aussicht vom Panoramatower auf Leipzig

Aussicht vom Panoramatower auf Leipzig

Nun geht es auf den Augustusplatz ,

vorbei am Neuen Gewandhaus


Neues Gewandhaus


Etwas klobig steht es da, eigentlich auch an der falschen Stelle,

dafür hat es eine einzigartige Akustik:

Das Neue Gewandhaus.

Ursprünglich befand sich an dieser Stelle das Bildermuseum,

das alte Gewandhaus stand im Musikviertel.

Beide Gebäude wurden im Zweiten Weltkrieg zerstört.

Lange Zeit hatten die Leipziger:Innen gar kein Konzerthaus.

Das berühmte Gewandhausorchester musste in einem

Interimsgebäude am Zoo spielen.

Sehr zum Verdruss des damaligen Gewandhauskapellmeisters

Kurt Masur.  Ihm ist zu verdanken, dass 1981 das Neue Gewandhaus

am Augustusplatz eröffnet werden konnte.

Neues Gewandhaus  Leipzig

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Jetzt stehe ich auf dem großen Augustusplatz mit dem Mendebrunnen

Schade, dass dieser Platz kaum noch etwas von seiner einstigen Pracht verrät.

Ursprünglich war der Augustusplatz von repräsentativen Gebäuden aus der Wilhelminischen Kaiserzeit gesäumt.

Auf der Südseite befand sich das Bildermuseum, auf der Nordseite das Neue Theater. All das ist Geschichte:

Die Gebäude wurden im Zweiten Weltkrieg zerstört. Das einzige Relikt aus der Entstehungszeit des Platzes ist der Mendebrunnen vor dem Neuen Gewandhaus.

Das höchste Gebäude am Platz ist der Panorama Tower mit 142,5 Metern.

Von dessen Aussichtsplattform kann man die ganze Stadt überblicken.


Augustusplatz mit dem Mendebrunnen            Augustusplatz mit dem Mendebrunnen