Nun wurde es wieder Zeit den Gipfel der Schneekoppe zu verlassen.

Nun kann man den Gipfel der Schneekoppe nochmal bewundern.


Weg nach  unten von der Schneekoppe            Gipfel von der  Schneekoppe

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Nun bin ich aber nicht zum Sessellift gelaufen , sondern weiter über das Hochplateau.

Den Weg nach unten wollte ich nämlich zu Fuß machen.

Dabei habe ich einen kleinen Abstecher nach Tschechien zu dieser Hütte gemacht ( die eigentlich ein Hotel ist).

Hier bin ich eingekehrt auf einen tschechischen Germknödel und ein tschechisches Bier.

Die Hütte war mein Glücksfall , den als ich in der Hütte war begann es auf einmal Wolkenbruchartig zu regnen.

Nach einer Weile als ich wieder draußen war , schien aber auch wieder die Sonne.


tschechische Hütte an der Schneekoppe

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Nun bin ich auf einem schönem Wanderweg in Richtung Tal gewandert.

Immer wieder hatte ich dabei wunderschöne Aussichten.



Inhaltsverzeichnis



Aussichtspunkt am Kleinen Teich  Schneekoppe

Aussichtspunkt Talkessel Großer Teich)

Blick in das Riesengebirge     weiter Richtung Tal   Karpacz


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Der Wanderweg hat mich direkt bis zur Stabkirche Wang in Karpacz geführt.



Die Stabkirche Wang ist eine mittelalterliche norwegische Stabholzkirche aus Vang , die 1841 vom preußischen König Friedrich Wilhelm IV. erworben

und in Brückenberg (heute Karpacz Gorny) , mittlerweile Ortsteil von Krummhübel (heute Karpacz) im Riesengebirge wieder aufgebaut wurde.

Die Kirche besteht aus norwegischem Kiefernholz und ist reich mit Schnitzereien versehen, zum Beispiel mit Tierdarstellungen und Ornamenten.

Ein separater Laufgang um das Kirchenschiff dient zu Meditationszwecken und schützt das Kircheninnere vor Kälte.

Die tragende Konstruktion des Gebäudes besteht ausschließlich aus hölzernen Teilen und verwendet keine eisernen Nägel.

Als die Stabkirche zum Abriss freigegeben wurde, kaufte sie der norwegische Maler Johan Christian Clausen Dahl.

Sein Plan, sie im Osloer Stadtpark aufzustellen, scheiterte.   Da er zu jener Zeit in Dresden lebte, erreichte er,

dass sie der preußische König Friedrich Wilhelm IV. für 427 Mark kaufte.

Dahls Schüler, der Maler und Architekt Franz Wilhelm Schiertz , baute die Kirche 1841 in Vang ab, zerlegte sie in ihre Einzelteile und überführte sie nach Berlin.

Dort sollte das Bauwerk auf der Pfaueninsel etwas verändert wieder aufgebaut werden. Dieses Vorhaben wurde allerdings nicht verwirklicht.

Nach dem Transport nach Stettin und weiter zum königlichen Museum in Berlin wurde sie im Frühjahr 1842 auf Initiative der Gräfin Friederike von Reden

nach Krummhübel (heute Karpacz) im Riesengebirge gebracht.

Das Grundstück am Schwarzen Berg in Brückenberg schenkte Graf Christian Leopold von Schaffgotsch. Der Platz liegt unterhalb der Schneekoppe.

Am 2. August 1842 legte Friedrich Wilhelm IV. den Grundstein und am 28. Juli 1844 fand die feierliche Eröffnung und Weihe in Anwesenheit des Königs statt.

Nach dem Tod der Gräfin im Jahr 1856 wurde zu ihren Ehren eine Gedenktafel von dem Architekten Friedrich August Stüler mit Bildnisrelief aus Alabaster

am Berghang bei der Kirche aufgestellt.

Der neue frei stehende Glockenturm aus Granit mit zwei Glocken stammt ebenfalls von dem Architekten.


 Stabkirche Wang in Karpacz

 Stabkirche Wang in Karpacz        Stabkirche Wang in Karpacz

 Stabkirche Wang in Karpacz


Von der Stabkirche Wang musste ich noch ein kurzes Stück bis zu meinem geparkten Auto laufen.

Da es nun auch schon 17:00 Uhr war bin ich wieder in Richtung zurück zu meinem Hotel gefahren.

Auf dem Weg habe ich aber noch einen Abstecher zum Schlosshotel Stonsdorf ( Pałac Staniszów ) gemacht.

Hier muß es einen sehr guten Kräuterschnaps geben.

Am Ende muß man sagen das es ein richtig schöner Tagesausflug war.


Schlosshotel Stonsdorf