Am Mittwoch , den 23. 06. 2021 mußte ich das schöne Hotel na Podzamczu leider wieder verlassen.

Es ist wirklich sehr schön dort und auch sehr ruhig mit einem herrlichen Schlossgarten. Dazu ist es sehr luxeriös , also ich kann es uneingeschränkt jedem empfehlen.

Das einzige ist das man dort ein Auto benötigt , aber dafür gibt es dort einen schönen großen Parkplatz.

Noch ein paar Bilder vom Schloss Alt-Tarnowitz das zum Hotel gehört.


  Schloss Alt-Tarnowitz  am Hotel               Schloss Alt-Tarnowitz  am Hotel

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Nun geht die Fahrt wieder Richtung Westen bis nach Brieg.

In Brieg ist vorallem das Schloss der schlesischen Piasten und die Heiligkreuzkirche empfehlenswert.

Als erstes habe ich die Heiligkreuzkirche besichtigt.


Heiligkreuzkirche  Brieg           Heiligkreuzkirche  Brieg

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Die Heiligkreuzkirche mit ihrem beeindruckenden Barockaltar ließen die Brieger zwischen 1734 und 1739 errichten.

Der Turm stammt aus dem Jahr 1856.



Heiligkreuzkirche  Brieg

Vor über 700 Jahren siedelten an der Oder - 50 km östlich von Breslau (Wrocław) - Fischer, direkt an einer Kreuzung von Handelswegen,

die von Süd nach Nord und von West nach Ost verliefen.

Aufgrund ihrer günstigen Lage entwickelte sich die Siedlung, die Wissoke Brzegh (Hohes Ufer) genannt wurde, zu einer prosperierenden Stadt.

Später, zu Beginn des 14. Jahrhunderts, ist sie zur Residenzstadt des gleichnamigen Herzogtums aufgestiegen.


Nun habe ich das Piastenschloss  besichtigt.

In dem mit Backstein ausgemauerten Gewölbe des Schlosses in Brieg (Brzeg) liegen Nachbildungen der Grabplatten der Piastenherzöge,

die die Geschichte der Stadt entscheidend mitgestaltet haben, darunter die des Schweidnitzer Herzogs Bolko II.

Über 350 Jahre lang bestimmten die Piasten die Geschicke der Stadt mit.

1311 verstarb Herzog Heinrich V. und vererbte das Herzogtum Breslau (Wrocław) seinen drei Söhnen, die es untereinander aufteilten.

Boleslaus III., Heinrichs ältester Sohn, machte Brieg zur Hauptstadt seines Herzogtums, das ebenfalls Brieg hieß.

In der Folgezeit wechselte die politische Zugehörigkeit des Herzogtums mehrmals:

1326 fiel es als Lehen an die böhmische Krone und 1526 an die Habsburgermonarchie.

Mit dem Tod von Herzog Georg Wilhelm I. im Jahr 1675 erlosch die Piastenlinie, und das Herzogtum wurde direkt der österreichischen Krone unterstellt.

Es war das Ende von Brieg als Residenzstadt.


 Piastenschloss  Brieg          Piastenschloss  Brieg


 Piastenschloss  Brieg          Piastenschloss  Brieg

 Piastenschloss  Brieg           Piastenschloss  Brieg



Inhaltsverzeichnis

In der Stadt Brieg bin ich jetzt zum Rathaus gelaufen , das zwischen 1570 und 1577 im Stil der Renaissance umgebaut wurde.


Der Ursprung der Stadt lässt sich auf eine Fischer- und Handelssiedlung zurückführen,

die 1234 zum ersten Mal in einer Urkunde erwähnt und als Wissoke Brzegh (Hohes Ufer) bezeichnet wurde.

Ihren wirtschaftlichen Aufschwung verdankt sie ihrer Lage an der Oder und an der wichtiger Handelswege,

die Breslau mit Ruthenien (auf dem heutigen Gebiet der Ukraine und Weißrusslands) verbanden und zur Ostsee führten.

1248 wird der Siedlung das Neumarkter Stadtrecht verliehen. Die Gründungsurkunde ist zwar nicht mehr erhalten,

aber die Verkaufsurkunde, die sogenannte Frankenberger Urkunde, aus dem Jahr 1250,

in der Bestimmungen aus der Gründungsurkunde zitiert werden, existiert noch.


Rathaus  Brieg


Weiter in Brieg kam ich zu der dreischiffigen gotischen Nikolaikirche.   Es bauten die Brieger 47 Jahre (1370-1417) daran.
Im Zweiten Weltkrieg wurde der Kirchenbau mit seinem 30 m hohen Hauptschiff zerstört.
Die Brieger bauten die Nikolaikirche in den 1960er Jahren wieder auf.
Unwiderruflich verloren gegangen ist die reiche Innenausstattung.

Brieg        Nikolaikirche  Brieg

Im Mittelalter, in der Regierungszeit von Herzog Ludwig I. (1352-1398), entstanden die bedeutenden gotischen Gebäude der Stadt:

die Schloss- und Hedwigskirche (1389) und die Stadtpfarrkirche St. Nikolai (1370). Ein architektonischer Wandel vollzog sich im 15. Jahrhundert.

Mehrmals fielen Husitten in die Stadt ein und plünderten und brandschatzten sie.

Die stark zerstörte Stadt wurde anschließend im Renaissancestil wiederauf- und umgebaut, der auch heute noch das Bild der Altstadt prägt.

Zu den schönsten Renaissancebauten gehört zweifelsohne neben dem Rathaus das Schloss, das 1552 im Auftrag von Herzog Georg II. umgebaut worden ist.

Stolz muss er auf seine Familiengeschichte gewesen sein und selbstbewusst, denn an der Fassade des Torhauses ließ er seine Ahnen als Relief verewigen.

Zentrale Figuren des Reliefs – wie konnte es anders sein – ist der Bauherr selbst zusammen mit seiner Frau Barbara von Brandenburg.

Über ihnen haben Steinmetze die Brustbilder 24 seiner Ahnen in Stein gemeißelt, die auf die Besucher hinabzuschauen scheinen.


In Brieg noch etwas gegessen und an dem Hauptpostamt vorbei gegangen.


Brieg  Pirogi  essen         Hauptpostamt  Brieg


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Jetzt geht es nach Breslau. Hier werde ich wieder 3 Nächte im sehr guten und zentralen DB Hotel wohnen.

Das Beste war das man das Auto hier sicher in der Tiefgarage parken konnte und in 30 min zu Fuß war man am Marktplatz mit dem Rathaus von Breslau.

Dieses Hotel ist aber auch das letzte Hotel in Polen , auf dieser Rundreise.


DB Hotel in  Breslau