Von der Katholische Pfarrkirche St. Jacobus geht es direkt weiter zum Berliner Torturm,

der bis zur Eroberung Schlesiens durch Preußen 1741 auch Münsterberger Tor genannt wurde.

Das Gebäude ist Teil der mittelalterlichen Befestigung der Stadt Neisse und stammt aus der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts.....

Vom Berliner Torturm geht es zur Festung von Neisse. Dort ist auch ein kleines Museum enthalten.


Berliner Torturm  Neisse              Festung  Neisse


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Weiter ging es durch Neisse und durch einen Park.


Gebäude in Neisse          Park in Neisse

Die Stadt wurde mehrfach von den Kriegsparteien besetzt und geplündert.

Danach änderte sich das Stadtbild, denn anstatt der Vorstädte wurde um die Altstadt herum eine Festungsanlage mit breitem Wassergraben und mehreren Bastionen angelegt.

Die vom Breslauer Bischof weiter geförderte Gegenreformation brachte aber zahlreiche weitere kirchliche Bauten, die das Stadtbild bis heute prägen.

Mit der Eroberung Schlesiens durch Preußens wurden die Festungsanlagen weiter ausgebaut, die bischöfliche Selbstverwaltung sank in die Bedeutungslosigkeit herab.

Am Ende der friderizianischen Zeit war Neisse eine der stärksten Festungen Europas.

Mit der Säkularidsation der geistlichen Güter in Preußen 1810 endete die bischöfliche Landesherrschaft endgültig. Auch die Stifte und Klöster der Stadt wurden aufgehoben.

Erst 1877 wurde der Festungsgürtel aufgelöst, so dass sich erneut Vorstädte bilden konnten.

Neisse wurde zum regionalen Mittelpunkt eines wohlhabenden landwirtschaftlich geprägten Kreises.

Die Industrie blieb daher v.a. auch die Weiterverarbeitung landwirtschaftlicher Erzeugnisse beschränkt.

1945 wurde die Stadt durch Kriegseinwirkungen zu etwa 75% zerstört, die Innenstadt fast vollständig.

Die nahezu vollständig deutschsprachige Bevölkerung wurde vertrieben.

Die polnischen Behörden bauten zahlreiche historische Gebäude in den 1950er und 1960er Jahren wieder auf.

Daher begegnen sich in Neisse heute Gotik und Barock sowie Sozialistischer Realismus der Nachkriegszeit.


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Ein weiterer Festungsturm von Neisse und die Evangelische Kirche in Neisse.

Es ist die ehemalige römisch-katholische Kirche der Heiligen Barbara, die im 19. Jahrhundert an Protestanten übergeben wurde


Festungsturm in Neisse            Kirche der Heiligen Barbara, Neisse

Inhaltsverzeichnis

Nun kam ich wieder an die Katholische Pfarrkirche St. Jacobus


 Pfarrkirche St. Jacobus  Neisse

Von der Katholische Pfarrkirche St. Jacobus geht es weiter bis zur Kathol. Filialkirche St. Maria Himmelfahrt

Die barocke Gymnasialkirche am Neisser Salzring wurde 1687 bis 1692 als erster Sakralbau von den Jesuiten in Schlesien errichtet.

Zuvor stand hier die 1434 erbaute Kirche der Kreuzherren.

Die nach jesuitischem Schema auf rechteckigem Grundriss erbaute Kirche hat eine pilastergegliederte Doppelturmfassade mit mehreren Heiligenfiguren.

Rechts neben der Kirche befindet sich das ehemalige Jesuitenseminar aus den Jahren 1669 bis 1673.


Amtsgericht Neisse             kirche St. Maria Himmelfahrt  Neisse

Nun kam ich zum ehemaligen Bischofspalast , den ich besichtigen wollte.

Leider machten die das Museum schon um 15:00 Uhr zu.


Der vierflügelige Gebäudekomplex aus dem 17. Jahrhundert war ehemals der Stadtpalast der Breslauer Bischöfe.

1769 fand hier die Begegnung zwischen Kaiser Joseph II. und König Friedrich II. von Preußen statt.

Nach der Säkularisation des Kirchenbesitzes in Schlesien 1810 diente das Gebäude als Land- und Amtsgericht.

Die Hauptfassade ist durch kolossale Pilaster gegliedert und hat zwei Hauptportale.

Im Inneren des Gebäudes gibt es bis heute mehrere reich dekorierte Kamine und Stuckdecken.

Nach Kriegszerstörungen wurde das Gebäude zwischen 1963 und 1984 wiederaufgebaut.

Das Regionalmuseum enthält heute v.a. eine Ausstellung zur Vor- und Frühgeschichte der Region, zur Stadtgeschichte und zur Alltagskultur der Bewohner.


ehemaligen Bischofspalast  Neisse           ehemaligen Bischofspalast  Neisse

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Mit dem Auto geht es jetzt weiter bis zu meinem Hotel in Opole , zum Hotel Starka.

In Opole war zur Zeit auf dem Marktplatz ein kleines Straßenfest mit zahlreichen Imbißständen.


Von meinem Hotelzimmer hatte ich einen schönen Blick auf die Oder.


Hotel Starka in Opole           Blick auf die Oder  Opole


Hotel Starka in Opole