Nun kam ich mit dem Auto in Glatz an , dort wieder das Auto auf einen guten Parkplatz abgestellt

und die besichtigung konnte beginnen.


Kłodzko  (deutsch Glatz

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Der erste Besichtigungspunkt war an der Minoritenkirche St. Maria  (Kościół Matki Bożej Różańcowej),

in der 1997 ein Hochwasser schwere Schäden anrichtete.   Sie wurde von 1628 bis 1631 erbaut.

Die Neorenaissance-Ausstattung ist aus dem letzten Viertel des 19. Jahrhunderts.

Im Refektorium   des angrenzenden Franziskanerklosters befinden sich Fresken von Felix Anton Scheffler  von 1744.


Minoritenkirche St. Maria               Minoritenkirche St. Maria

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Nun kam ich zur Brückentorbrücke , die ich überqueren musste.

Die Brückentorbrücke (Most świętego Jana) ist eine Steinbogenbrücke in der Altstadt von Glatz, die nach dem Vorbild der Prager Karlsbrücke  gestaltet wurde

und den Mühlgraben der Stadt, einen Nebenarm der Glatzer Neiße, überspannt.

In der Barockzeit erhielt sie sechs steinerne Figuren als Brückenschmuck.

Mit ihren lebensgroßen steinernen Figuren, die sie zur Miniaturausgabe der Prager Karlsbrücke machen, ist sie eine der berühmtesten und wertvollsten Brücken Schlesiens.


 Brückentorbrücke  Glatz                     Brückentorbrücke    Glatz

Inhaltsverzeichnis


Nun kam ich an das  Rathaus (Ratusz) von Glatz.

Das  Rathaus (Ratusz) wurde von 1887 bis 1890 nach Plänen des Architekten Ewald Berger im Neorenaissance-Stil errichtet.

Es befindet sich auf dem Glatzer Ring und wurde um den erhaltenen Rathausturm von 1654 herumgebaut.

Dort befindet sich auch die Mariensäule ,

sie  entstand nach Entwürfen des Glatzer Bildhauers Hans Adam Beyerhoff 1682 zum Gedenken an die  Pestopfer.


 Rathaus (Ratusz) von Glatz.              Marktplatz von Glatz.

 Rathaus (Ratusz)  Brunnen von Glatz.            Rathaus Mariensäule von Glatz

Auf einer Bergstraße im Dreiländereck über den Zusammenfluss von Glatzer Neiße und Mühlenbach gelegen,

musste Glatz (Kłodzko) im Laufe seiner wechselvollen Geschichte nicht nur den Naturgewalten trotzen, sondern war seit seiner Gründung im Jahr 981

ein Zankapfel zwischen Polen, Tschechen und Deutschen.

Zu Beginn des 11. Jahrhunderts kam Glatz (Kłodzko) unter der Regierung Bolesław Chrobrys ("des Tapferen") zu Polen.

1137 verzichtete der König Bolesąaw Krzywousty ("der Schiefmund") auf das Glatzer Land zugunsten Böhmens.

Die Herren des Glatzer Landes, die schlesischen Piasten, wurden zu Lehnsmännern des tschechischen Königs.    1334 erhielt Glatz die Stadtrechte.

Im 17. Jahrhundert fiel die Stadt an die Habsburger. Im 18. Jahrhundert gehörte sie schon zu Preußen und wurde nach Ende des Zweiten Weltkriegs polnisch.


Die geistige Entwicklung der Stadt ist mit den Orden der Franziskaner eng verbunden,

an dessen großen Einfluss die prachtvollen Bauten des Franziskanerklosters und der dazugehörigen zweitürmigen Barockkirche

Maria Rosenkranz (Kościół Matki Boskiej Różańcowej) erinnern.

Von hier spannt sich die gotische Brücktorbrücke (heute Most św. Jana) aus dem 14. Jahrhundert über den Mühlgraben (Kanal Młynówka),

der parallel zur Glatzer Neiße verläuft.

Mit ihren lebensgroßen steinernen Figuren, die sie zur Miniaturausgabe der Prager Karlsbrücke machen, ist sie eine der berühmtesten und wertvollsten Brücken Schlesiens.

An Gründerzeithäusern vorbei geht es zum Marktplatz hinauf.    Das neugotische Rathaus ist so wuchtig,

dass der das Rathaus umgebende Markt eher an bunt durcheinander gewürfelte breitere Gassen erinnert, denn an einen zentralen städtischen Platz.

Blickfang vor dem Rathaus ist eine barocke Mariensäule, die Jesuiten Ende des 17. Jahrhunderts stifteten

und die der Glatzer Bildhauer Hans Adam Bayerhoff aus Sandstein anfertigte.

Nur wenige Gehminuten vom Marktplatz entfernt befindet sich die gotische Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt (Kościół Wniebowzięcia Najświętszej Marii Panny).

Die aus Backstein gemauerte dreischiffige Basilika mit zwei unvollendet gebliebenen Türmen gilt dank ihrer architektonischen Klasse

und der reichen Innenausstattung als eines der wertvollsten Monumente der Sakralarchitektur in der ganze Region.


Nun kam ich zur Festung von Glatz ,

wo ich mir 2 Tickets kaufte um sie mir bei zwei geführte Touren genau zu besichtigen.


Festung von Glatz

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Auf der ersten geführten Tour ging es durch zahlreiche unterirdische Gänge durch die Festung.

An einer Stelle war der Gang so niedrig , das man auf allen vieren durch musste.


Festung Glatz  Gänge          Festung Glatz  Gänge


Hier an dieser Stelle der Festung kam man wieder an das Tageslicht , von der man dann oberirdisch zurück an den Startpunkt der geführten Tour zurückkehrte.

Dort musste ich noch einen kurzen Moment warten , bis die zweite geführte Tour begann.


Festung  Glatz