Am Dienstag den 08.06. 2021 habe ich noch eine Wanderung im Isergebirge gemacht.

Nämlich zum Wysoka Kopa , mit 1126 m der höchste Berg hier im Isergebirge.

Dabei kam ich auch an einem verlassenen Steinbruch vorbei.


Weg zum  Wysoka Kopa           verlassener Steinbruch

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Dort am Steinbruch hatte man auch eine schöne Aussicht auf die Umgebung.



Aussicht am  Steinbruch

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Weiter gelaufen und man kam an eine Stelle mit einer schönen Aussicht in Richtung Bad Flinsberg

und in das schöne Isergebirge.



Aussicht nach Bad Flinsberg

Aussicht in das Isergebirge

Aussicht in das Isergebirge

Mit dem Auto weiter und an einem Aussichtspunkt an der Straße mit einem Blick auf Szklarska Poręba

(Schreiberhau) einen Stop gemacht.



 Aussichtspunkt   mit Blick Szklarska Poręba

Nun bin ich noch nach Agnetendorf (Jagniątków) gefahren , wo

in der Villa Wiesenstein der Schriftsteller und Literaturnobelpreisträger Gerhart Hauptmann vom 10. August 1901 bis zu seinem Tod im Jahr 1946 lebte.

Das Haus, im Stil der Neorenaissance errichtet, war ein Treffpunkt für Künstler aus der Umgebung und Berlin und diente Hauptmann als ein Ort des Rückzugs.

Er selbst nannte die Villa Wiesenstein "die mystische Schutzhülle meiner Seele".

Erbaut wurde die Villa Wiesenstein zwischen 1900 und 1901 vom Berliner Architekten Hans Griesebach auf einem Granitfelsen.

Gekostet hat das Bauvorhaben 200.000 Reichsmark. Umgeben ist die Villa von einem 1,6 Hektar großen Park.

1922 stattete der expressionistische Maler Johannes Maximilian Avenarius (1887-1954) die Eingangshalle mit Wandgemälden aus.

Sie trägt den Namen Paradieshalle. Avenarius und Hauptmann verband eine langjährige Freundschaft.

Der schlesische Maler hatte einige Bücher des Nobelpreistägers illustriert.

Nach dem Zweiten Weltkrieg erhielt Hauptmann von den Sowjets, die ihn wegen seiner sozialkritischen Werke sehr schätzten, zunächst Bleiberecht in Agnetendorf.

Im April 1946 teilten sie ihm allerdings mit, dass Polen auf eine Ausreise bestehe. Dazu kam es nicht mehr.

Gerhart Hauptmann starb am 6. Juni in seinem Haus. Seine sterblichen Überreste wurden auf die Ostseeinsel Hiddensee überführt.

In dem kleinen Inselort Kloster hatte Hauptmann 1929 das Haus "Seedorn" gekauft und ausgebaut.

Das Grab befindet sich nur wenige Meter entfernt auf dem Friedhof der Inselkirche.


Villa Wiesenstein  Gerhart Hauptmann           Villa Wiesenstein  Gerhart Hauptmann

Villa Wiesenstein  Gerhart Hauptmann           Villa Wiesenstein  Gerhart Hauptmann


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Nun bin ich zum Schluss  noch zur Kristallglashütte Julia gefahren.

Hier gibt es die schönsten Kristallgläser die man sich vorstellen kann.   Man könnte hier einiges an Geld ausgeben.


Kristallglashütte Julia         Kristallglashütte Julia